Stadt.Abenteuer in Herrenberg

Ahoi! & Herzlich willkommen beim „Stadt.Abenteuer“ hier in Herrenberg!

Diese Aktion soll euch in den Sommerferien ein bisschen Abwechslung bieten und gleichzeitig die unentdeckten oder bisher übersehenen Seiten Herrenbergs näher bringen ...
So eine „Stadt.Abenteuer“-Entdeckertour ist auf jeden Fall eine coole Abwechslung, auch eine Art Zeitreise zurück in die wechselvolle Geschichte der im 13 jahrhundert gegründeten Stadt „am berc“. – Die Tour zeigt auch viele Details und Besonderheiten der heutigen Zeit, die man in der alltäglichen Routine oft nicht wahrnimmt. Die Innenstadt von Herrenberg ist auch heute noch beschaulich, jung, mittelalterlich und unerwartet modern. Und sie liegt unterhalb von Schlossberg und Stiftskirche in einer unvergleichlich schönen Lage am Schönbuchhang.
 „Auf zum Stadt.Abenteuer, los geht’s!

01. Startpunkt
Am Marktplatz

Was fällt auf, wenn man sich ganz in Ruhe auf dem Marktplatz umsieht? 

Es gibt hier viele schöne Fachwerkhäuser und gleich zwei Rathäuser. – Einige Ämter sind aber im stattlichen Fachwerkgebäude oberhalb des Platzes in der Kirchgasse 2 untergebracht (z.B. das Standesamt).


Die Frage:
Was ist das denn ursprünglich für ein Gebäude und welche Funktion hatte es? 

  • Der vorletzte Buchstabe ist der erste Buchstabe des ersten Lösungsworts. 



Wir gehen wieder hinunter zum Marktplatz und queren ihn diagonal, bis wir vor dem Haus Marktplatz 2 (Eiscafé „La Piazza“) stehen. In einem der Fenster findet ihr die zweite Aufgabe.

02. Station
Eiscafé „La Piazza“ | Marktplatz 2 

Fällt euch am Gebäude mit den roten Fensterläden etwas Besonderes auf? 

Oben am Giebel erkennt man eine gut sichtbare Luke, die mit Fensterflügeln verschlossen ist. Durch solche Luken wurden früher mit Hilfe eines Seilzugs (mit Tragbalken und Umlenkrolle) schwere, sperrige Güter direkt vom Marktplatz hinauf in die Dachbühne bzw. Möbelstücke in die Obergeschosse befördert. – Die Ladeluke ist in diesem Haus besonders gut erhalten. 


Die Frage:
Wie viele Sorten Crêpes gibt es im Eiscafé „La Piazza“ auf der Karte? 

  • Der sechste Buchstabe im Zahlwort der Crêpe-Varianten (Eiskarte) ist der zweite Buchstabe im ersten Lösungswort. 


Weiter geht es zum Unverpackt-Laden gegenüber, im dortigen Schaufenster hängt ebenfalls ein Plakat mit einer Aufgabe der Stadt.Abenteuer-Tour durch die Altstadt ...

03. Station
Unverpackt-Laden „GANZ OHNE“

Der Laden an der Ecke des Marktplatzes zur Stuttgarter Straße hin ist noch „ganz frisch“

Dort erwartet die Kundschaft ein tolles Sortiment an unverpackten Lebensmitteln, die direkt in mitgebrachte Gefäße abgefüllt werden (nach dem Abwiegen des Leergewichts/Tara). Das Tolle daran ist, dass man viel Verpackungsmüll spart, und es ist praktisch, weil man zu Hause dann nichts mehr in Vorratsgefäße umfüllen muss. 


Welche Produkte sind echte „Highlights“ beim „verpackungslosen“ Verkauf? 

(Tipp: Solche Trockenmischungen werden meist zum Frühstück gegessen. Durch Herrn Bircher wurden sie in der Schweiz und später auch bei uns ziemlich populär.) 

  • Der fünfte Buchstabe ist der dritte Buchstabe im ersten Lösungswort. 


Weiter geht’s die Stuttgarter Straße hinunter. Auf der rechten Seite könnt ihr die Foto-Galerie „Historisches Herrenberg“ mit historischen Stadtansichten bewundern (im Schaufenster des ehemaligen Drogeriemarkts Schlecker). – Der WELTLADEN befindet sich zwei Häuser weiter ebenfalls rech

04. Station
WELTLADEN Herrenberg

Gegenüber vom Laden im Infokasten findet ihr die Frage zu dieser Station! 

Zum Standardsortiment im Weltladen zählen Kaffee, Kakao, Tee, Gewürze, Kunsthandwerk, Keramik, Schmuck und Textilien aus Indien, Südamerika, Asien oder Afrika. Es gibt aber auch saisonale Aktionen und wöchentlich frische Produkte wie etwa die „Fairtrade“-Bananen.

[www.weltladen-herrenberg.de


Die Frage:

Welche saisonale Verkaufsaktion ist jedes Jahr wieder der „Renner“? 

(Tipp: Es ist eigentlich ganz einfach, es geht um eine leckere Frucht aus Afrika.)

  • Der dritte Buchstabe ist der vierte Buchstabe des ersten Lösungsworts. 


Wir gehen weiter zum nächsten Ladengeschäft auf der rechten Straßenseite.

05. Station
„PAPYRUS“ | Comics & Spiele

Im Schaufenster findest du die Frage (mit einem Foto aus dem Film) zu dieser Station. 

Der Laden in der Stuttgarter Straße wurde erst vor kurzem als Zweigstelle für Spiele und Comics der Buchhandlung „Papyrus“ am Unteren Graben (gegenüber von „Hinz & Kunz“) eingerichtet.

Die Frage: 

Wie hieß der Animationsfilm auf Basis einer japanischen Animé-Story, der 2019 auch in den deutschen Kinos lief? 

(Tipp: Die Story dreht sich um die traditionellen Hausgötter und die Kraft der Sonne.) 

  • Der zweite Buchstabe des ersten Wortes ist der fünfte Buchstabe des ersten Lösungsworts. 


Wir verlassen die Stuttgarter Straße nach links, kommen über die Treppe hinunter zur Eingangsebene des E-Centers (EDEKA) und des Schuhgeschäfts Deichmann. Von dort geht es über den Steg zum Treppenturm auf der „Stadthallen-Seite“, unserer nächsten Station.

06. Station: 
Der Treppenturm am Nufringer Tor 

Das Einkaufszentrum „Nufringer Tor“ und das neue „Shopping-Erlebnis“ an der Stadthalle sind wichtige Kaufkraft-Magnete für die Kernstadt. Beide werden durch einen Fußgängersteg und die neu gestaltete Seestraße verbunden. – Die richtigen Antworten an dieser und der nächsten Station ergeben alle fünf Buchstaben des zweiten Wortes im Lösungssatz: 


Die Frage:
Wie viele Stufen hat die Treppe im Aufgang zum Fußgängersteg am Nufringer Tor insgesamt?

  • Mit dem zehnten, elften und zwölften Buchstaben im Zahlwort beginnt das zweite Wort unseres Lösungssatzes.



Rechter Hand liegt die Alte Turnhalle, ein funktionaler Backsteinbau aus dem letzten Jahrhundert.
Das Plakat an dieser Station findest Du am Eingangsbereich des Gebäudes.

07. Station:
Alte Turnhalle / Frontseite 

Die Alte Turnhalle wurde Anfang des letzten Jahrhunderts erbaut. Der große Saal im Innern wird oft für öffentliche Versammlungen, für das mobile Kino und für Empfänge der Stadt genutzt.


Die Frage:
Welches Element im Fachwerk der Alten Turnhalle fällt optisch besonders auf?

(Tipp: Eigentlich kennt man dieses Zeichen als rot-weißes Verkehrszeichen an beschrankten und unbeschrankten Bahnübergängen ...) 

  • Der sechste und der neunte Buchstabe in diesem Wort sind der vierte bzw. der fünfte Buchstabe des zweiten Lösungswortes.


Nachdem wir die Seestraße wieder überquert haben, gehen wir hinüber zur Froschgasse. Dort befinden wir uns in der unteren Stadt, quasi direkt hinter der Stadtmauer: 

Was fällt auf, warum sind die Häuser in der Froschgasse eher klein und unscheinbar? 

 

08. Station
Froschgasse

An unserem Standort hier am Ende der Froschgasse gab es früher einen Gefängnisturm, außerdem ein paar kleinere Gehöfte und ein städtisches „Frauenhaus“. Die Unterstadt war quasi die „Schmuddelecke“ der mittelalterlichen Stadt, wo die Menschen in relativ ärmlichen Verhältnissen lebten. 

Direkt vor der Stadtmauer, also außerhalb der Stadt, lag früher der herrschaftliche Hundezwinger und gegenüber der heutigen Seestraße gab es tatsächlich einen See und Fischteiche ...


Was meinst Du, wozu haben die „Herren von Herrenberg“ diese Hundemeute im Zwinger vor der Stadt denn vor allem gebraucht? 

  • Der letzte Buchstabe ist der erste Buchstabe des dritten Lösungsworts.


Der Weg führt weiter durch die Froschgasse. Achtet auf die Gebäude rechter und linker Hand, die doch sehr verschieden sind (auch im Erhaltungszustand).

Lohnenswert ist ein kurzer Abstecher zum Lenk-Mobilé „Pendelschlag“ durch die Badhausgasse.
 

Danach geht es die Badgasse weiter hoch zur Bronntor-Passage, in der wir vorlaufen zur großen Glaskuppel vor dem Müller-Drogeriemarkt. 

09. Station: 
„Pigmento“ | Kunst & Design
Bronntor-Passage 

Die bunt dekorierten Schaufenster des Designladens "Pigmento" fallen sofort auf. Und im ersten Stock überrascht dieser Shop mit einem kleinen, feinen "Laden-Café" und einer superschönen Dachterrasse ...  

[www.pigmento.de]


Was kann man bei „Pigmento“ als schwebendes „Highlight“ für Feiern und besondere Anlässe bestellen und abholen? 

  • Der zweite Buchstabe ist der zweite Buchstabe des dritten Lösungsworts.


Von hier aus geht’s hinaus in Richtung Bronngasse, wir halten uns links, gehen am Juwelier „Holzapfel“ vorbei und biegen rechts ab zum Unteren Graben. Im dortigen Reisebüro findest Du das Plakat mit der nächsten Frage im oberen Schaufenster. 

10. Station: 
Uniglobe-Reisebüro „Reiseschneiderei“ Bronngasse 17/1

Im Reisebüro findest Du das Plakat mit der nächsten Frage im Schaufenster. Wir befinden uns am Ende des Unteren Grabens, der heute mal als Parkplatz, mal als Flaniermeile genutzt wird. Ganz in der Nähe lag früher das dritte Haupttor der mittelalterlichen Stadtbefestigung, das Bronntor (die heutige Ladenpassage mit diesem Namen haben wir gerade durchquert). 


In welche Stadt am Neckar gelangt man, wenn man durchs nicht mehr vorhandene Bronntor schreiten würde und auf der Straße oder Schiene immer weiter ginge bzw. führe? 

  • Der dritte Buchstabe im Namen der Stadt ist der dritte Buchstabe des dritten Lösungsworts.


Jetzt geht es zunächst weiter am Rand der Stadtmauer entlang bis zur Schulstraße. Dort befindet sich rechter Hand das „Hinz & Kunz“, unsere nächste Station.

11. Station: 
„Hinz & Kunz“
Schulstraße 11

In der Szene-Kneipe „Hinzi“ kann man abends draußen und drinnen lecker essen und bei ein paar (alkoholfreien) Drinks den Abend genießen. Auf der Karte findest Du neben Burgern, Pizza und Salaten auch eine große Auswahl an selbst gemachter Limonade. – Und man sollte es nicht glauben: diese Herrenberger „Location“ hatte früher eine völlig andere Funktion.

Welche denn? Was war die ursprüngliche Funktion dieses Gebäudes? 

  • Der zweite und dritte Buchstabe bilden den Schluss des dritten Lösungsworts.


In der Schulstraße fällt ein markantes Gebäude am Eck mit einem schön gestalteten Erker im ersten Stock auf. Dort im Haus Schulstraße 8 ist die Fromagerie Holzapfel „zu Hause“ ...

12. Station: 
Fromagerie Holzapfel
Schulstraße 8

Hier gibt es natürlich nicht nur Käse, sondern von Antipasti über Servietten bis Zuckerdosen so ziemlich alles, was man braucht, um einen schön gedeckten Tisch zu „zaubern“. Seit Kurzem wird auch hier der spezielle „Stadtkaffee“ angeboten, eine Herrenberger Röstmischung. 

[www.fromagerie-holzapfel.de/collections/herrenberger-stadtkaffee]

Wie viele Varianten gibt es vom Herrenberger „Stadtkaffee“?

  • Der erste und der letzte Buchstabe des Zahlworts stehen am Anfang des vierten Lösungsworts.


Nun geht es hoch bis zur Ecke Schulstraße/Bronngasse, genau dort am Eck links befindet sich der Geschenkeladen „Gall & Zick“.

13. Station: 
„Gall & Zick“ Geschenkeladen
Ecke Schulgasse/Bronngasse

Im Laden findet man Schmuck, Krimkrams, Halstücher & Schals, Räucherstäbchen, Parfüm, Wohnaccessoires und viele andere schöne Dinge für ein passendes „Wohlfühl-Ambiente“ zu Hause. Früher residierte in diesen Räumen ein gut gehendes Geschäft für Herrenbekleidung.


Wie hieß wohl dessen letzter Inhaber? 

  • Der Buchstabe, der im Vor- und Nachnamen insgesamt 3x vorkommt, ist der dritte und letzte Buchstabe des vierten Lösungsworts.


Eine kurze Strecke die Bronngasse hinunter findet ihr die nächste Station, die Buchhandlung „Schäufele“. Außen am Gebäude ist die Sandsteintafel des Skulpturenpfads befestigt.

14. Station
Buchhandlung „Schäufele“
Bronngasse 16 

Die Buchhandlung „Schäufele“ bietet ein umfangreiches Sortiment an Reiseliteratur, Wander- und Straßenkarten, Kochbüchern, aktuellen Romanen, Krimis sowie ausgesuchte Jugend- und Kinderliteratur. 

An der Ecke des Gebäudes wurde eine markante Station des Jerg-Ratgeb-Skulpturenpfads platziert: Eine polychrome Sandsteinskulptur des Leonberger Künstlers H. D. Sailer, welche die Vierteilung des Malers und „Bauernkanzlers“ durch vier Pferde zeigt.
 

Welches dramatische Ereignis (1525) war Anlass für die Hinrichtung von Jerg Ratgeb? 

  • Mit dem Buchstaben, der im gesuchten Wort gleich 3x vorkommt, beginnt das fünfte und vorletzte Lösungswort unserer Tour.


Ein Stück weiter die Spitalgasse hoch kann man rechts in den Hof des ehemaligen Pfleghofs schauen, an dem Gittertor ist das nächste Plakat befestigt. 

15. Station: 
„Klosterhof“ 

Nach der Inschrift an einem Eckquader wurde das Sockelgeschoss des Klosterhofs bereits 1484 erbaut. Der Klosterhof diente dem Kloster Bebenhausen vor allem zur Bewirtschaftung seiner Liegenschaften hier im Gäu, dem Handel mit Klosterprodukten und als Verwaltungssitz. 


Nach dem verheerenden Stadtbrand von 1635 wurden die komplett zerstörten Obergeschosse neu aufgebaut und über de Fenstern mit barocker Scheinarchitekturmalerei ausgeschmückt. Heute ist in den verschiedenen Räumen und Etagen ein vielseitig genutztes Bürgerzentrum untergebracht. 

Was hat es denn mit der Bezeichnung „Knopflochkaserne“ auf sich? 

(Tipp: So wurde eine Einrichtung genannt, die sich bis 1964 hier im Gebäude befunden hatte.)

  • Der vorletzte Buchstabe dieser Einrichtung ist der zweite Buchstabe in unserem fünften Lösungswort.


Wir folgen der Spitalgasse weiter und kommen zu einem großen Brunnen und der Infostele am „Platz von Tarare“.

16. Station: 
„Platz von Tarare“ 

Mit der französischen Stadt Tarare im Département Rhône unterhält die Stadt Herrenberg bereits seit dem Jahr 1960 eine sehr lebendige Städtepartnerschaft. Tarare liegt rund 50 Kilometer westlich von Lyon und hat aktuell etwa 11.000 Einwohner.

Ein Stadtteil Herrenbergs hat 1970 eine eigene Partnerschaft mit der Gemeinde Amplepuis geschlossen, die rund 15 Kilometer von Tarare entfernt liegt. [www.ville-tarare.fr] / [www.amplepuis.fr]


Die Frage:
Um welchen der sieben Stadtteile Herrenbergs handelt es sich dabei? 

  • Der vierte, fünfte und sechste Buchstabe liefert uns den dritten bis fünften Buchstaben im vorletzten Lösungswort der Tour.


Wir gehen geradeaus die Spitalgasse hoch, am Spital vorbei, und biegen dann bei „Penoblo / Feine Schreibwaren“ links ab ins Fischergässle. In der Tübinger Straße halten wir uns zunächst rechts. 

17. Station: 
BaseCamp | „Outdoor für alle(s)”
Tübinger Straße 16

Im BaseCamp findet man von klassischen Wander- und Kletterschuhen bis zum praktischen Reiserucksack und passenden Klamotten eigentlich alles, was für eine kurze oder weite Reise in die nähere Umgebung der Stadt oder in ferne Welten gebraucht wird. 

Die Website des Ladens ist gerade offline, aber es gibt natürlich die passenden Geo-Koordinaten für die GPS-Navigation im Städtle: Längengrad: 8.8710000 | Breitengrad: 48.5955580 


Welche Zahl kommt in den Geo-Koordinaten (geografische Länge | Breite) je zwei Mal vor? 

  • Der letzte Buchstabe des Zahlworts liefert uns den sechsten Buchstaben im fünften Lösungswort der Tour.


Es geht jetzt eine ganz kurze Strecke zurück. Wir biegen beim Briefmarkengeschäft scharf nach rechts ab und gehen durchs Turmgässle hoch bis zur Schuhgasse. – Dort findet ihr das nächste Plakat rechts beim gusseisernen Brunnen auf dem kleinen Platz mit dem Ahornbaum. 

18. Station: 
Der „Königsbrunnen“ 
in der Schuhgasse 

Viele gusseiserne Brunnen in der Altstadt stammen wahrscheinlich aus der Zeit, als Herrenberg eine Oberamtsstadt des Königreichs Württemberg war. Der Brunnen auf dem kleinen Platz unterm Ahornbaum trägt den „König“ im Namen, denn es ist der so genannte „Königsbrunnen“.


Die Frage:
Schau(t) mal genau hin: Was ist denn das Besondere an bzw. in diesem Brunnen? 

  • Der vierte Buchstabe ist der siebte Buchstabe im fünften Lösungswort.


Zurück geht’s in die Tübinger Straße. Wenn ihr links oben den goldenen Hirsch seht, seid ihr auch schon bei der kleinen Altstadtbäckerei angelangt. Dort befindet sich die nächste Station.

19. Station: 
„Die kleine Altstadtbäckerei“ 
(Bäckerei Schüfer)

Hier gibt es die leckersten Schokobananen der Stadt. Und die Brotauswahl wechselt je nach Wochentag. Sehr fein sind die Käseschnecken und der Marmorkuchen. Auch die Dinkelbrezeln schmecken gut. Und im Spätsommer gibt es wieder Zwiebelkuchen ... 

Was ist an der „kleinen Bäckerei“ ungewöhnlich, warum ist sie anders als andere Bäckereien?
(Tipp: Was wird signalisiert durch den goldenen Hirsch oben an der Hauswand?)

  • Der achte Buchstabe ist der letzte Buchstabe im fünften Lösungswort.


Die Tour führt uns immer weiter die Tübinger Straße hinauf bis zu den Resten des Portals vom ehemaligen Hochtor der Stadtbefestigung rechts an einem mächtigen Fachwerkgebäude. Dort an der Tür findet ihr das Plakat dieser Station. 

20. Station: 
Das „Herrenberger Heimatmuseum“ 

Am Tübinger Tor fällt das rot-weiße Fachwerkgebäude allein schon wegen seiner imposanten Ausmaße auf. An der linken Ecke erkennt man noch das Portal des ehemaligen Haupttors in der Tübinger Straße. 

Während die heutige Nutzung als Heimatmuseum noch immer eher einem Dornröschenschlaf gleichkommt, war die Funktion des Gebäudes in früheren Zeiten relativ klar und wichtig. Es ging um die Einlagerung von Vorräten für harte Winter und für schlechte Zeiten.

Wie heißt dieses wichtige Lagergebäude in der mittelalterlichen Stadt?

  • Der erste Buchstabe ist auch der erste Buchstabe des sechsten Lösungsworts. 


Zum „Kastenwinkele“ geht’s links um die Ecke in den trichterförmigen Durchgang hinein.

Erste Zusatzaufgabe: 
„Kastenwinkele“ und Durchlass zum Spielplatz

Trichterförmig läuft das „Kastenwinkele“ auf einen relativ engen Durchgang in der ehemaligen Stadtmauer zu. Dahinter liegt der Spielplatz auf dem Graben unterhalb der Filiale der BW-Bank. Wenn man dort nach links geht und auf die Ecke des Gebäudes schaut, kann man einen gemauerten Erker mit Schießscharten sehen, der früher die östliche Ecke der Stadtbefestigung sicherte. 


Die Frage:

Wie breit ist dieser Durchgang an der engsten Stelle (gemessen in Zentimetern)?

  • Diesmal benötigt ihr eine Lösungszahl.


Gleich hinter dem ehemaligen Tor führt die Stadtgrabenstaffel entlang der Befestigungsmauern links hoch, dieser Weg führt über viele Treppenstufen bis hinauf zum Schlossbergplateau. ‒ Unser Ziel liegt jedoch gleich unterhalb des Kletterspielplatzes: der schön angelegte und gut gepflegte „interkulturelle Gemeinschaftsgarten“.

21. Station: 
„Interkultureller Gemeinschaftsgarten“

Im Mittelalter besaß die gut befestigte Stadt drei Haupttore: das Nufringer Tor, das Bronntor und hier an dieser Stelle das Tübinger Tor. Heute sind nur noch die Reste der inneren Torportale zu sehen. Gleich hinter dem ehemaligen Tor klettert die Stadtgrabenstaffel entlang der Befestigungsmauern links hoch, dieser Weg führt über viele Treppenstufen bis hinauf zum Schlossbergplateau. ‒ Unsere nächste Entdeckerstation liegt aber viel näher: Denn unterhalb des Kletterspielplatzes befindet sich der schön angelegte und gut gepflegte „interkulturelle Gemeinschaftsgarten“. Dort wird von einer engagierten Bürgergruppe im saisonalen Rhythmus munter gewerkelt, gepflanzt und geerntet. 

[www.gemeinschaftsgarten.mitmachstadt-herrenberg.de

Sucht im Garten bitte nach dem saisonalen Kulturpflanzenprojekt des Jahres 2020! 

(Tipp: Es geht um die Kultivierung von sechs Varietäten einer Nahrungspflanze.)

  • Der achte Buchstabe ist der zweite Buchstabe im letzten Lösungswort.


Weiter geht die Entdeckertour zum Burgrain, dazu biegen wir am Weg oberhalb des Kletterspielplatzes scharf nach links ab und durchqueren die innere Stadtmauer in Richtung Stiftskirche. 

Zweite Zusatzaufgabe: 
„Apostelstaffel“
Treppenstufen zählen 

Wir gelangen am Ende des Burgrains direkt an den Fuß der Apostelstaffel. 

Diese steigen wir Stufe für Stufe hoch bis zum Stiftskirchenplateau und zählen dabei aufmerksam alle Stufen. 

Wie viele Stufen führen an der Apostelstaffel hoch bis zum Plateau der Stiftskirche?

  • Diesmal benötigt ihr wieder eine Zahl.


Oben halten wir uns rechts, bewundern aber im Vorbeigehen die schöne Sonnenuhr aus dem Jahr 1715 an der Fassade. – Die nächste Station befindet sich weiter oben auf dem Weg zum Schloss und zum Haagtor. 

22. Station: 
Stiftskirche 
Der Spiegelaltar am „Jerg-Ratgeb-Skulpturenpfad“

Die Skulptur des Spiegelaltars wurde von einem zeitgenössischen Künstler aus dem Gäu geschaffen. Er benutzt häufig Cortenstahl und stellt damit große, auffällige Skulpturen her, wie etwa die balancierende Kugel auf dem Stab an der Fassade des „Mauerwerks“ in Herrenberg oder die drei Tierstelen vor dem Böblinger Kreistierheim. 

Wie heißt dieser Künstler? 

(Tipp: Sein Skulpturengarten an der Gäubahn kurz vor Nebringen ist wirklich sehenswert!.)

  • Der dritte und vierte Buchstabe des Vornamens bilden den dritten und vierten Buchstaben im letzten Lösungswort.


Wir gehen zum Hauptportal der Kirche

23. Station: 
Stiftskirche | Das Glockenmuseum 

Neben dem Haupteingang der Kirche weist ein Schild und eine große silberfarbene Glocke auf das Museum in der Kirche hin. Für Interessierte und Gruppen werden regelmäßig Führungen angeboten. Wer aufmerksam zuhört, kann außer der Schlagglocke manchmal auch dem zauberhaften Klang des Carillons (Turmglockenspiel) der Stiftskirche lauschen.

Wo genau befindet sich das berühmte Herrenberger Glockenmuseum?

  • Der achte Buchstabe liefert den letzten Buchstaben im sechsten und letzten Lösungswort. Damit ist der Lösungssatz komplett und das Ziel dieser Tour ist erreicht!


Abschluss der Tour: Der Weg führt wieder hinunter zum Marktplatz und zum Marktbrunnen.


Ende der Tour
Wieder zurück auf dem Marktplatz

Ihr habt jetzt viel von Herrenberg gesehen und dabei eine ganze Menge an Buchstaben und Zahlen notiert.
Diese ergeben euren Lösungssatz.

Ihr könnt nun auf das Kontaktformular dieser Seite gehen und dort die Lösung eingeben und abschicken.

Alle, die ihre Lösung nicht per Email einsenden möchten, können diese auf eine Postkarte schreiben und an diese Adresse schicken:

Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur
"Entdeckertour"
Marktplatz 5
71083 Herrenberg